Das Üble an den…
Januar 27, 2013
Das Üble an den Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben.
-Alec Guinness
Bald gibt es wieder mehr von mir – versprochen!
❤
November 6, 2012
This was Halloween
November 5, 2012
Alter Schwede, wie ich Halloween ja liebe! Schon Wochen vorher habe ich mir ständig die besten Kürbisgerichte gegeben und bin regelrecht vor Vorfreude zergangen.
Dabei ist meine Planung eher sehr mickig. Zunächst bin ich auf einem Geburtstag einer Freundin gewesen, den ich zeitig verlassen musste um zu arbeiten. Aber was will man machen? Das Fräulein braucht das Geld, und solange nichts anderes ruft “Hey, komm rüber, wir wollen dich” ist meine Feiertags- und Wochenendplanung dezent im Eimer.
Ich denke, wer meinen Blog etwas mitverfolgt weiß, dass ich in einer Discothek der schwarzen Szene arbeite. Oder das, was sich schwarze Szene schimpft. Da ich als Grinsekatze ging, dachte ich mir “Ey, das ist DIE Symbolik der schwarzen Szene! Alice in Wunderland ist DER Stoff der Goths! Das erkennt jeder!!”. Die Realität war ernüchternd. Von “Grinsekanninchen” bis “Grinsemaus” war alles dabei, nur wenige kamen wirklich auf Grinsekatze. Einer nannte mich sogar “true HelloKitty” – WTF??? Tut mir leid, Intelligenz sieht anders aus.
Als eines dieser Kinder mir noch an die Ohren gehen wollte mit den Worten: “Ich will nur mal streicheln!” ist mir echt alles vergangen. Ich bin doch nicht der ihr Kuscheltier, auch wenn ich da arbeite??
Ich habe aber auch viel Lob für meine Kostümierung bekommen, was mich sehr freute.
Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Halloweenfest oder wahlweise einen entspannten Feiertag, für die, die einen hatten. Nächstes Jahr nehme ich mir frei. Fest vorgenommen!
Hier nochmal ein Bildchen um 7 Uhr morgens…die tollen Wimpern haben es leider nicht überlebt.
Vielleicht mach ich das Make up nochmal, einfach so.
So long,
euer Waldmonster
J’aime la France
Oktober 11, 2012
Der Titel darf wörtlich genommen werden, auch wenn der Text eher kurz gehalten wird? Warum? Weil ich ihn um kurz vor 3 nochmal schreiben darf, da soeben Opera meinte “just for fun” abzustürzen. Eine Tätigkeit, die dieser Browser gerne in den letzten Wochen ausführt. Wohl um mich zu ärgern. Sei’s drum. Da capo.
Seit zwei Tagen ist meine ganz, ganz geheime Obsession wieder erwacht. Nun gut, so geheim ist sie mit diesem Text wohl nicht mehr. Doch geben wir dem ganzen doch mal einen Namen.
Einen Namen, wo das Waldmonster dahinschmilzt wie Schokolade am heißesten Tag des Sommers.
Alain Delon.
Wer ein gutes Auge hat wird schnell bemerken, dass das Bild schon etwas älter ist. Stimmt auch genau, der Herr auf dem Bild könnte nämlich vom Alter her mein Großvater sein. Das Bild sollte aus den 60ern stammen. Ich bin eher zufällig durch eine sehr gute Freundin auf den Herrn gestoßen und habe dann gestern (oder eher vorgestern?) mich intensiver mit Monsieur Delon befasst. Wohl kannte ich das Gesicht schon vorher, aber so wirklich etwas anfangen konnte ich so nicht. Doch je mehr ich nach Filmausschnitten und Bildern suche, fesselt mich der Herr doch ganz schön.
Tatsächlich liebe ich französische Männer ohnehin. Genauso wie die Frauen. Oh weh, die französischen Frauen! Ein einziges Gedicht.
Diese Woche hatte ich irgendwie meine französische Woche…und eigentlich hatte ich vor, einen Text über “starke” Frauen wie Edith Piaf oder Coco Chanel zu schreiben. Nun kommt doch alles anders, merci, Monsieur Delon! Auf jedenfall habe ich die Woche “Coco avant Chanel” mit Audrey Tautou und “La vie en rose” mit Marion Cotillard (fürchterliche Synchro…*sich schüttel) gesehen und kam nicht umhin die Damen zu bestaunen. Es sei wohl besser angemerkt, dass meine Lieblingsschauspielerin Eva Green ist, ebenfalls Französin, wer hätte das gedacht? So sagte der Regisseur Bernade Bertolucci über Eva Green: ”Sie ist so schön, dass es schon unanständig ist.” Geht also nicht nur mir so. Perfekt!
Was also macht Cotillard, Tautou und Green so verdammt begehrenswert? Keine von ihnen ist typisch schön, wie wir es von Hollywood aus mit den gerichteten Näschen kennen. Ich glaube, es ist die Ausstrahlung. Diese Mischung aus Romantik und Stolz lässt in mir das Fernweh hochkommen und verführt mich zu einem verschmitzten Lächeln. Das ist bei Alain Delon nicht anders. Er verkörpert jedoch dies in einer Form von Arroganz, mit einem Hauch Melancholie, die ich als sehr angenehm empfinde.
Sie wecken in mir einfach die Mischung aus Heim- und Fernweh gleichzeitig.
Da ist die Gefahr groß, dass ich mich nicht einfach so ins Auto setz und rüber fahre. Soooweit ist das nicht, aber wer unsere Benzinpreise kennt wird erahnen, warum ich es bislang vermieden habe…
Das Fernweh muss also erstmal warten… schade eigentlich. Dann gehe ich nun ins Bett und träume eben davon… und morgen wird “Der Leopard” mit Alain Delon gekauft, damit ich das kleine Mädchen in mir füttern kann, welches dann ganz irre kichert und sich nach so einem Mann sehnt. Außerdem wird sich “Dark Shadows” nochmal angeguckt. Nur wegen Eva Green.
Hach.
So long and good night,
euer Waldmonster
Die Uni hat mich wieder!
Oktober 9, 2012
Alles hat ein Ende, auch die Semesterferien…und bei dem, was meine Uni da gerade abzieht sehne ich mich wieder nach den nächsten, denn das was dereit da schief läuft schreit nach Chaos.
Warum? Nun, man hat sich einfach viel Party für uns Studenten überlegt. So hat man die Einschreibezeit in die Prüfungslisten von zwei auf eine Woche verkürzt. Das heißt, man hat nur den ersten Termin, um in der Liste zu stehen. Halb so schlimm, könnte man meinen, aber wer sich ein bisschen mit Menschen auskennt, ahnt was passiert…
In einem Raum wo sonst 30-40 Leute reinpassen waren 150+ zugegen. Ja, es war sogar sowenig Platz, dass man sich nichtmal mehr auf den Boden setzen konnte, sondern bis zu vier Stunden stehen musste. Und das sogar auf dem Flur, wenn im Raum schlicht kein Platz mehr dazu war. Passend dazu fallen natürlich ganz kurzfristig wichtige Seminare aus, für die man sich vorher registrieren konnte. Kurzum: HASS!!!
Doch noch weit schlimmer als die Horrororganisation ist nur noch eines: ERSTSEMESTER!
Da ich heute noch ein Bewerbungsgespräch hatte und es sonst nicht zeitig geschafft hätte, fuhr ich mit dem Auto zur Uni. Eigentlich kein Thema, denn einen Parkplatz kriegt man für normal immer. Doch ich hab eines nicht bedacht: Heutzutage kann sich offenbar jeder Erstsemester-Student der Sozialpädagogik ein Auto leisten und verfügt über einen Führerschein. Manche offenbar zu unrecht, denn so mancher meinte zwei Parkplätze gleichzeitig zu beanspruchen. Ich hab mein Auto übrigens noch gar nicht so lange. Nur mal so, bevor die “Toleranzkeule” wieder kommt. Schockiert war ich über die Kennzeichen…alle verrieten mir, dass die Herren und Damen gerade mal 15 Minuten Fahrweg mit der Bahn gehabt hätten. Aber man hats ja offenbar…
Nachdem ich also 15 Minuten querbeet über diesen Parkplatz bin, bin ich wieder runter und habs direkt bei der Tiefgarage der Wirtschaftswissenschaftlern probiert. Die BWLer dieser Welt können sich eine Tiefgarage leisten!!! Der Feind hat eine Tiefgarage!!! Mit Security!!! Und Frauenparkplätzen!!! Die waren aber natürlich auch voll. Also musste ich zerbrechliches Ding bis in die 3. Etage runter wo endlich Parkplätze zu finden waren…leere! Es tat so gut, ich könnte schwören einen Engelschor gehört zu haben!
Also wurde schnell in den Seminarraum gespurtet, der scheiße voll war. Aber ich habe ja mit nichts anderem gerechnet.
Später ging ich mit meiner liebsten Kommilitonen noch etwas zu Schnabulieren kaufen. Ein Waldmonster darf ja nicht vom Fleisch fallen. Da liefen die so verhassten Erstis an einem vorbei mit diesen bunten Zetteln auf denen man von weiten schon ganz clevere Fragen lesen konnte. Ich versuchte mich an denen vorbeizumogeln, doch offensichtlich zu auffällig, denn just in den Moment wurde ich angesprochen:
“Entschuldigen Sie, wissen Sie was es am Mittwoch in der Mensa zu essen gibt?”
Ich sah etwas irritiert aus der Wäsche und antwortete ein vielleicht etwas patzig klingendes: “Woher soll ich das denn wissen?”, warf aber schnell ein milderes: “Guckt doch mal bei der Mensa auf dem Plan..da sollte das stehen.”
Der Ersti grinste zufrieden und bedankte sich herzlich. Ich wand mich ab und ging mit der Kommilitonin weiter. Sie daraufhin: ”Die hat dich gesiezt…” worauf ich kurz stutzte. Sie hatte recht! ”Ich brauche Botox..”, beklagte ich ehrlich und biss in mein Baguette. Ich könnte schwören, dass ich an der Stirn schon dezente Falten habe. Es fühlt sich an wie ein herber Tritt gegen das ach so große Ego meinerseits…
Ich hasse Erstis….SO sehr….
So long,
euer Waldmonster
My name is Luka…
Oktober 1, 2012
I live on the second floor
I live upstairs from you
Yes I think you’ve seen me before
If you hear something late at night
Some kind of trouble. some kind of fight
Just don’t ask me what it was
(…)
Yes I think I’m okay
I walked into the door again
Well, if you ask that’s what I’ll say
And it’s not your business anyway
Es sind die Zeilen Suzanne Vegas’ Song “Luka” die ich oben zitierte. Warum? Nun, weil viele dieses Lied fälschlicherweise als “Kuschellied” gebrauchen, was in mir gemischte Gefühle weckt. Das Lied handelt von Kindesmissbrauch und ist somit eines der wenigen die ich über das Thema kenne. Ich glaube, es ist tatsächlich das Einzige, dass es so direkt ausspricht. Vorallem die gesamten Zweifel des Kindes an sich selbst (I think it’s because I’m clumsy, I try not to talk too loud. Maybe it’s because I’m crazy…I try not to act too proud) lassen einen erschaudern. Heimlich musste ich an die Kinder aus der Jugendeinrichtung denken, die komplett verwahrlost werden und wo die nächste Instanz nur fragt, obs die “normale” Verwahrlosung wäre. Ich würde wetten, dass unter ihnen der eine oder andere ist, der geschlagen wird – und ich rede hier nicht von einer Ohrfeige oder ähnliches, sondern vom richtigen Verprügeln. Spuren habe ich bislang noch bei keinem entdecken können, aber ich bin auch nicht jeden Tag zugegen.
Versteht es nicht falsch, ich möchte eine Ohrfeige keineswegs verharmlosen, jedoch erscheint sie mir verglichen mit dem Verdreschen mit einem Rohrstock noch als…ja, angenehmer wäre das falsche Wort, aber nichtig wäre es ebenso…aber ich denke, ihr wisst, was ich meine.
Nachwievor werden Kinder in Deutschland und generell auf der ganzen Welt misshandelt. Sei es die “normale” oder die “extreme” Art – wobei ich das als Witz empfinde. Eine Verwahrlosung ist nichts, was man an einer Scala messen kann. Und gerade deswegen ist es wichtig, die Augen offen zu halten, auch wenn Luka vehement behauptet: And it’s not your business anyway…
And they only hit until you cry
After that, you don’t ask why
You just don’t argue anymore
So long,
euer Waldmonster
Die Odysee des Waldmonsters…
September 11, 2012
Das Waldmonster hängt in Siegen fest. Zug hat gebummelt, und so hatte es über eine Stunde Aufenthalt in dieser….reizenden Stadt. Also schnappt sich das Waldmonster den knallroten Trolli und schlendert in die “City Galerie”, holt sich eine Cola gegen die Müdigkeit und schlischlaschlendert dann solang, bis es einen Saturn sah. Naja, da geht das Waldmonster eben mal da etwas bummeln…und BÄM!!! Was sehen die entzückenden Augen sogleich? “The Avengers JETZT AUF DVD UND BLUERAY!” Es zweifelt kurz, sollte die DVD nicht am 23. erst rauskommen? Doch im Geschäft steuert es direkt auf die DVD zu und schmelz sogleich dahin. “Nun ist sie meins! Meins, meins, meins!”, denkt es sich. Es hat nachwievor keine Ahnung wie es auf den 23. kommt, aber das ist ihm nun auch egal.
Ich meld mich dann mal ab.
Das Waldmonster ist beschäftigt.
Thor ansabbern. Ich auch.
Wahre Worte, Fräulein Fox!
September 3, 2012
“Hülle ist voll gay!”
August 30, 2012
Es ist Donnerstag. Obwohl ich soeben Urlaub in Hessen mache, um meinem Vater gehörig auf die Nerven zu gehen, habe ich mich heute mit ein paar Freunden zum Kino verabredet. Ich muss Freitagnacht eh arbeiten. Also steige ich zuerst in den Bus, der mich zur ersten Station bringt. Zunächst saß ich ganz alleine in einem dieser 70er Jahre Busse, wobei ich da schon etwas skeptisch war – immerhin fangen so alle Horrorstreifen an, oder? Aber schon bald wurde der Bus von einer ganzer Horde Schulkinder überfallen, die sich so laut unterhielten, dass ich irgendwann den MP3-Player ausgemacht habe – hab ja eh nichts mehr gehört..
Ich beobachte vier Jungs, die sofort ihren iPod zückten und damit spielten. Sofort werde ich mir meines gar nicht mal so hohen Alters bewusst, nachdem sie sagten “Ich spiel iPod!”. Zu meiner immernoch währenden Jugend sagte man noch “Ich spiel nun Gameboy!”. Scheint ausgestorben zu sein, immerhin heißen die Teile nun DS und Portable. Nix mit Gameboy. Nun spielen die Jungs und unterhalten sich munter, als dann einer von ihnen fragt: “Warum hast du denn keine Hülle dafür? Ist doch besser! Wegen Kratzer und so!” Da antwortet der andere: “Hülle ist gay!”
Ich muss mich echt festhalten, nicht zu lachen. Hülle ist gay…
Die Weiterfahrt ist auch noch lustig. In meinem letzten Zug unterhält man sich über das Nervensystem von Zombies, und dass Vampire, solang es keine glitzernden Schmusviecher sind, eigentlich ziemlich interessant sind.
Fazit: Ich sollte öfters mal den MP3-Player ausmachen. Es lohnt sich allemal.





